Addendum

 

1.–14. Juli 17

 

Jenna Bliss: Nihilism and Self Care

 

Veranstaltungsreihe

 

<p>Jenna Bliss, <em>Poster</em>, 2017, Courtesy die Künstlerin</p>

Jenna Bliss, Poster, 2017, Courtesy die Künstlerin

 

Anfang Juli wird Jenna Bliss eine Reihe informeller privater und halböffentlicher Veranstaltungen abhalten, die sich mit der Realität eines in Zerstörung befindlichen Lebens auseinandersetzen: Zerstörung des Planeten, Zerstörung des öffentlichen Lebens, Zerstörung der gemeinschaftlichen Güter und unserer eigenen atomisierten Körper. Im Rahmen der Veranstaltungen finden Gespräche mit PhilosophInnen und KünstlerInnen statt, vaginale Selbsterkundungen sowie die Beteiligung von in Berlin agierenden Gruppen, die sich bereits seit längerem mit Fragen von Gender, Reproduktion und gesundheitlicher Unabhängigkeit beschäftigen.

 

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14. Juli 20 Uhr

Studio, 1. Stockwerk Vorderhaus

Filmvorführung: Poison The Cure

Eintritt: 5 € (Onlineticket)

 

Präsentation mit Projektion und Spoken-Word-Performance über die Beziehung von Technologie und Reproduktion, anschließend Gespräch und DJ-Set in Bob’s Pogo Bar

 

Eine Zusammenfassung der vorausgegangenen Veranstaltungen liefert, gemeinsam mit einer Vorführung ihres aktuellen Films Poison The Cure, das Material für eine öffentliche Veranstaltung, die sich mit jenen Lebensbedingungen auseinandersetzt, mit denen sich die meisten von uns konfrontiert sehen – während global agierende Oligarchen ihre Flucht zum Mars oder ihre komplette Digitalisierung im virtuellen Raum planen. Im Anschluss an die Filmvorführung wird eine Auswahl neuer Videos gezeigt, die sich mit Fragen beschäftigen, wie der Körper zu einer neuen Dimension – vermutlich sogar zu einer ultimativen Grenze technologischer Entwicklung – wurde. Die scheinbar privatesten Bereiche unseres Lebens sind zu Bereichen der Kommerzialisierung geworden. Wie denken wir im Angesicht von absolutem Nihilismus in die Zukunft?

 

Die Filmemacherin Jenna Bliss (*1984, US) lebt in New York. Gegenwärtig setzt sie sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Drogen, Abhängigkeit und der Pharmaindustrie auseinander.