KW Production Series

 
<div class="">Jamie Crewe, <em>Skizze</em>, 2017</div>
Jamie Crewe, Skizze, 2017

 

Die ‘KW Production Series’ ist ein Projekt, das sich dem künstlerischen Bewegtbild widmet. Die KW konzentrieren sich hierbei auf zwei künstlerische Neuproduktionen pro Jahr und eröffnen die Serie mit den KünstlerInnen Jamie Crewe und Beatrice Gibson

 

Die ‘KW Production Series’ setzen sich zum Ziel, ausgewählte KünstlerInnen zu unterstützen, deren Arbeit und Karriere sich vor einem wegweisenden Durchbruch befinden und die nicht nur von der finanziellen Unterstützung und dem institutionellen Renommee profitieren, sondern dieses Format auch nutzen, um den Tiefe- und Schärfegrad ihrer künstlerischen Arbeit maßgeblich und nachhaltig zu modifizieren.

 

‘KW Production Series’ wird organisiert von Mason Leaver-Yap, Assoziierte/r KuratorIn der KW.

 

Über die KünstlerInnen und Projekte

 

Jamie Crewes neue Arbeit besteht aus zwei parallel laufenden Videos, die sich der Allegorie und Animation bedienen, um über „Fortschritt“ nachzudenken und um die Entwicklung mythischer Erzählungen, (inter-)personelle Veränderungen und kollektive politische Zeit zu untersuchen. In Bezug auf die antike griechische Legende von Eurydike und Agostino Agazzaris Oper Eumelio aus dem 15. Jahrhundert wird Crewe im Laufe des kommenden Jahres täglich Bewegtbilder produzieren und sie mittels Filmaufnahmen von FreundInnen in Form von Reflexionen, Gesprächen und Kommentaren durchbrechen.

 

Jamie Crewe ist KünstlerIn, SängerIn,eine wunderschöne Bronzefigur mit glänzendem Cocotte-Kopf und wurde in Manchester (GB) geboren. Crewe lebt und arbeitet in Glasgow (GB), wo sie ihren BA in Contemporary Fine Art an der Sheffield Hallam University (GB) und ihren Master of Fine Art an der Glasgow School of Art abgeschlossen hat. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in folgenden Einzelausstellungen gezeigt: Female Executioner, Gasworks, London, 2017; But what was most awful was a girl who was singing, Transmission, Glasgow, 2016. Ihre Performance Potash Lesson wird bei Tramway, Glasgow, den KW Institute for Contemporary Art, Berlin, Gasworks, London und Catalyst Arts, Belfast (IE) präsentiert (2016–17). 

 

Anhand der Zusammenarbeit mit zwei der bedeutendsten lebenden LyrikerInnen US-Amerikas – CA Conrad und Eileen Myles – geht Beatrice Gibsons neuer Film Ideen zu Gender, Poesie und Gehorsamkeitsverweigerung nach. Dabei dient ihr das unerfüllte Skript Film: Deux Soeurs qui sont pas Soeurs (1929) der US-amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein als zusätzliche Inspirationsquelle. Gibson erkundet in ihrer Arbeit Lyrik als Mittel zur Abrechnung mit der Gegenwart und verwendet dabei Steins Skript als glücksbringendes Handbuch für einen Augenblick sozialer und politischer Unruhe.

 

Beatrice Gibson lebt und arbeitet in London. Sie hat zweimal den Rotterdam International Film Festival Tiger Award für Kurzfilme erhalten. 2013 war sie für den 2013–15 Max Mara Kunstpreis für Frauen nominiert und gewann 2015 den 17. Baloise Art Prize der Art Basel, Basel (CH). Ihre Arbeiten wurden kürzlich in Einzelausstellungen im MUDAM – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean, Luxemburg (2016), dem Grazer Kunstverein (AT), 2016 und der Collective Gallery in Edinburgh (GB), 2015 gezeigt. Gibsons Filme wurden national und international präsentiert, u.a. Im Rahmen des Rotterdam International Film Festival, des Programms Experimenta des London Film Festival, Wavelengths, Toronto, Projections, New York, bei Light Industry, den Anthology Film Archives und dem LA Film Forum.

 

 

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<p>Die ‚KW Production Series’ werden durch die großzügige Unterstützung der Julia Stoschek Collection und OUTSET Germany_Switzerland ermöglicht.</p>

 

Die ‚KW Production Series’ werden durch die großzügige Unterstützung der Julia Stoschek Collection und OUTSET Germany_Switzerland ermöglicht.