Heike-Karin Föll, linguistic operations/spatial concepts, 2017, Courtesy die Künstlerin
Heike-Karin Föll
speed
Die in Berlin lebende Künstlerin Heike-Karin Föll (* 1967, DE) arbeitet zu Materialität und Mechanismen von Zeichnung, Malerei und Schrift. Die in den KW Institute for Contemporary Art präsentierte Ausstellung speed ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung und präsentiert einen Überblick über verschiedene Werkgruppen. Fölls künstlerische Praxis steht im Austausch mit einem medial geprägten Alltag, Styles, analogen und digitalen Texten und Displays. Dabei arbeitet sie ‚post-post‘ – im Aufbruch aus nicht mehr soliden, ehemals postmodernen Strategemen wie Aneignung, Zitat und Kopie. In diesem Zusammenhang exponiert Föll Zeichnung und damit auch die Linie als ihre kleinste Einheit. Hiervon ausgehend lassen sich unterschiedliche künstlerische Formate für den Ausstellungsraum erschließen: Buchseiten, Blätter oder Leinwände, die auf digitale Bildschirme hin gleichsam durchscheinend werden. Fölls Arbeiten sind dabei in eine Struktur von Verknüpfungen und Ordnungssystemen eingelassen, wodurch die jeweils spezifischen Grenzen durchlässig werden.
Die Ausstellung in den KW ist Heike-Karin Fölls erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland und präsentiert einen Überblick über verschiedene Werkgruppen.
Kuratorin: Maurin Dietrich