Kazuko Miyamoto – String Constructions, KW Institute for Contemporary Art, Berlin 2025. Courtesy die Künstlerin. Foto: David von Becker.
Über feministische und kollektive Organisation im New York der 1970er bis heute
Datum
Sa, 13.12.25
Uhrzeit
17:00–19:00
Sprache
en
Ort
KW Institute for Contemporary Art, Vorderhaus, Studio
Anmeldung
Anmeldung online.
Infos zur Barrierefreiheit folgen in Kürze.
Mit Cittipunkt e. V., Hannah Kruse (Goldrausch), und Dandan Liu (APAL), moderiert von Sofie Krogh Christensen
Das Panel bringt Stimmen aus verschiedenen Generationen und Kontexten zusammen und untersucht feministische und kollektive Organisationsformen in der Kunst – von den wegweisenden Netzwerken des New York der 1970er Jahre bis hin zu zeitgenössischen Initiativen in Berlin. Wie haben sich solche Strukturen als Reaktion auf sich wandelnde politische, kulturelle und wirtschaftliche Realitäten weiterentwickelt? Inspiriert von Kazuko Miyamoto, die als frühes Mitglied der A.I.R. Gallery in New York – dem ersten von und für weiblich identifizierenden (und später auch nicht-binären) Künstler*innen betriebenen Non-Profit Ausstellungsraum in den USA – prägende Jahre verbrachte, wird die Diskussion erneut beleuchten, wie Organisationsformen in den 1970er- und 1980er-Jahren versuchten, künstlerische Produktion, Solidarität und Sichtbarkeit neu zu gestalten. Durch die Schaffung ihres eigenen Raums – Gallery Onetwentyeight – in dem Künstler*innen ihre Arbeiten seit Jahrzenten präsentieren, legte Miyamoto den Grundstein für zukünftige Generationen von künstlerisch geführten und kollektiven Organisationsformen.
Gemeinsam werden Vertreter*innen von dem kollektiv geführten Berliner Projektraum Cittipunkt e. V., Dandan Liu (Asian Performing Artists Lab, APAL) und Hannah Kruse (Goldrausch Künstlerinnenprojekt) Einblicke aus ihrer jeweiligen Praxis in der Unterstützung feministischer, queerer und diasporischer Künstler*innengemeinschaften geben und über vergangene und gegenwärtige Strategien der Fürsorge, Selbstorganisation und Repräsentation sprechen.
Das Asian Performing Artists Lab (APAL) ist eine unabhängige Plattform, die von asiatischen Künstler*innen für asiatische Künstler*innen organisiert wird. Es bietet in Deutschland lebenden darstellenden Künstler*innen mit asiatischem Hintergrund die Möglichkeit zum kreativen Austausch, zum Experimentieren und zur Zusammenarbeit. APAL arbeitet in zwei sich ergänzenden Bereichen: dem künstlerischen und dem sozialen.
Cittipunkt e.V. ist ein kollektiv- und künstler*innengeführter gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Die Räumlichkeiten bestehen aus einem Veranstaltungs- und Ausstellungsraum sowie einer Bibliothek, einer Küche, einer Bar und einem Gemeinschaftsbereich. Cittipunkt e. V. bietet einen öffentlichen Raum für kulturelle Arbeit, Selbstorganisation und Weiterbildung. Der Verein veranstaltet und organisiert öffentliches Programm, das Ausstellungen, Filmvorführungen, Lesegruppen, Vorträgen, Diskussionen sowie Workshops umfasst und bietet Raum für interne Treffen und Arbeitsgruppen.
Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt ist ein umfassendes Programm zur Professionalisierung für Bildende (FLINTA) Künstler*innen. In dem einjährigen Postgraduiertenprogramm werden berufsspezifische Kenntnisse vermittelt, die für die komplexen Erfordernisse einer selbständigen künstlerischen Tätigkeit notwendig sind. Ziel ist es, individuelle Handlungsperspektiven für den beruflichen Werdegang zu entwickeln, um informiert und selbstbewusst im Kunstfeld zu agieren.
Informationen zu Barrierefreiheit
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Ort
Die Veranstaltung findet im KW Studio im Vorderhaus der KW statt. Das Studio der KW ist derzeit nicht barrierefrei. Eine Treppe mit 15 Stufen und Geländer führt hinauf zum Studio. Bitte senden Sie uns im Vorfeld eine E-Mail an reservation@kw-berlin.de, um mögliche Zugangsmöglichkeiten zu besprechen.
Aufzeichnung
Die Veranstaltung wird in Audioform aufgezeichnet.
Zeit
Der Einlass begint um 17 Uhr,
Die Veranstaltung kann mit einer Verzögerung beginnen.
Die Dauer der Veranstaltung beträgt ungefähr 60 Minuten.
Die Veranstaltung wird ohne Pausen durchgeführt.
Sitzmöglichkeiten
Es werden Sitzmöglichkeiten (Stühle mit Rückenlehne) zur Verfügung gestellt.
Veranstaltungstyp
Die Veranstaltung ist sinnesfreundlich geplant. Das bedeutet, dass darauf geachtet wird, starke Sinnesreize zu reduzieren, um einen möglichst angenehmen Ort für alle zu schaffen. Auf laute Geräusche und intensive Lichteffekte wird verzichtet.
Sprache
Die Veranstaltung findet hauptsächlich in englischer Sprache statt.
Es gibt keine Übersetzung.
Begleitung und Unterstützung
Begleitpersonen können kostenfrei an der Veranstaltung teilnehmen.
Zu der Veranstaltung können Assistenzhunde mitgebracht werden.