Alfred-Nobel Schule

Die Partnerschaft zwischen der Alfred-Nobel-Schule in Neukölln und den KW war dynamisch und nachhaltig. Im Laufe der Jahre haben die KW mehrwöchige Projekte ausgerichtet, während die Kunstvermittler*innen von den KW wöchentliche Kurse an der Schule und im Atelier der Young Arts Neukölln (YAK) gestaltet und geleitet haben. Die Kooperation umfasste auch die weißensee kunsthochschule berlin, wo Kunststudierende im Seminar von Prof. Mona Jas Labor-Nonel (Ver)lernen Workshops für Schulgruppen entwickelten und dabei die Rolle der Kunstvermittler*innen übernahmen.

Ausgewählte Projekte der letzten Jahre umfassen LABOR NOBEL, REALTY-Sommerakademie, AN/KW und Zwischenräume.

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LABOR NOBEL

LABOR NOBEL (2017–2018) war eine Kooperation zwischen der weißensee kunsthochschule berlin, der Alfred-Nobel-Schule in Berlin-Neukölln, dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin, den KW Institute for Contemporary Art, dem Museum Neukölln, dem Museum Europäischer Kulturen und dem Botanischen Garten in Berlin. Each year, up to eight art students from weißensee conceived and implemented projects with pupils of Alfred-Nobel-Schule during their project week, supported by teachers, mentors, and cultural experts.

Workshop, 2025; Foto: Mark Luis. 

Die erste Ausgabe fand im Januar 2017 in die KW statt, wobei vier siebte Klassen teilnahmen. Eine Gruppe arbeitete mit den Künstlerinnen Alexia Manzano und Chryssa Tsampazi, der Lehrerin Joanna Marks und der Mentorin Katja Zeidler an der Installation Flesh von Hanne Lippard. Ihr Prozess wurde durch Fragen geleitet, die zur Reflexion über Ort, Erfahrung und Entdeckung anregten, und die Projektergebnisse wurden auf Film dokumentiert.

Projektmitglieder im Januar 2017:

7. Klasse der Alfred-Nobel-Schule, Berlin Neukölln (ANS)
Silke Ballath / Kulturagentin
Christopher Vogl / Kulturbeauftragter der ANS
Prof. Mona Jas / Seminarleiterin der weißensee kunsthochschule berlin
Ariane Bothe, Theresa Hechtbauer, Frauke Hennings, Frederik Jorcke, Laura Klatt, Malu Lücking, Sebastian Pöge, Eva Storms / Studierende des Seminars „Künstlerisch-educative Forschung / Ästhetische Forschung“ der weißensee kunsthochschule berlin, Wintersemester 2016/17

Mitarbeiter*innen der Partnerinstitutionen KW Institute for Contemporary Art, Museum Neukölln, Museum Europäischer Kulturen und Botanischer Garten.

AN/KW

AN/KW war ein performatives Experiment, bei dem Schüler*innen der achten Klasse zusammen mit den Künstlerinnen Seraphina Lenz und Chryssa Tsampazi eine Woche lang in den KW verbrachten, um direkt mit Ausstellungen, Kunstwerken und der Institution selbst in Kontakt zu treten. Inspiriert von Ronald Jones' Werk Enemy of the Stars—das im Dialog mit Künstlern wie David Hammons, Louise Lawler, Helmar Lerski und Julia Scher gezeigt wurde—forderte das Projekt die Schüler dazu auf, die Bedeutung von Kunst zu hinterfragen, mit Raum zu experimentieren und darüber nachzudenken, wie die KW zu einem Ort persönlicher Relevanz werden könnte.

Workshop, 2025; Foto: Mark Luis. 

Durch Übungen und Aufgaben, die von Lehrkräften und Künstlern entwickelt wurden, wurden die Schüler*innen zu Expert*innen ihrer eigenen Perspektiven, verhandelten darüber, welche Bedingungen die KW für sie zu einem spannenden Ort machen würden, und erkundeten zeitgenössische Kunst mit ihren eigenen Stimmen.

Projektmitglieder:

Schüler*innen der achten Klasse der Alfred-Nobel-Schule, Berlin Neukölln (ANS)
Künstler*innen: Seraphina Lenz, Chryssa Tsampazi
In Verbindung mit der Ausstellung Enemy of the Stars: Ronald Jones im Dialog mit David Hammons, Louise Lawler, Helmar Lerski und Julia Scher

Zwischenräume (2020)

Zwischenräume war ein wöchentliches Projekt, das 2020 von Barbara Campaner und Hirmiz Akman in Zusammenarbeit mit Schüler*innen der Alfred-Nobel-Schule ins Leben gerufen und geleitet wurde. Das Projekt untersuchte den Schulraum sowohl als physischen Behälter als auch als soziales Feld und stützte sich auf Ideen von Pierre Bourdieu, um soziale Strukturen, Verhaltensweisen und Interaktionen zu reflektieren.

REALTY NOBEL Projekt mit der Alfred-Nobel-Schule, Berlin 2019. Foto: Cristopher Vogel. 

Die Schüler*innen setzten sich mit Fragen von Besitz, Bewegung und Gestaltung auseinander—sie untersuchten Farben, Formen und Möglichkeiten, den Raum zu transformieren—während sie sich auf künstlerische und architektonische Experimente einließen. Der Prozess, der offen und orientiert an Entdeckungen war, ermutigte die Teilnehmer*innen dazu, Raum zu schaffen, zu erweitern, zu teilen und neu zu denken, und förderte sowohl künstlerische Erkundung als auch kritische Reflexion.

Projektbeteiligte:

Barbara Campaner, Hirmiz Akman
Schüler*innen der Alfred-Nobel-Schule, Berlin Neukölln

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Kontakt

Alexia Manzano
​am@kw-berlin.de