Living Archive

 

 

6.–23. Juni 13

 

Marc Siegel, Ludwig Schönherr: Sonata für vier Fernseher (1968-1971) Film Grab
Marc Siegel, Ludwig Schönherr: Sonata für vier Fernseher (1968-1971) Film Grab

 

Im Juni 2013 zeigen die KW mit Living Archive Ergebnisse des gleichnamigen Projektes, das 2011 vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst initiiert wurde. Im Format der Ausstellung legen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Forschung und ihren Umgang mit der Sammlung des Arsenals offen. Zu sehen ist eine vielschichtige, subjektive und idiosynkratische Annäherung an das Archiv, das vor fast 50 Jahren gegründet wurde und an die 8.000 Filmarbeiten umfasst.

In den KW, die ihre Präsentation zeitgleich mit dem Festival Living Archive eröffnen, verbindet sich wissenschaftliches Recherchematerial mit künstlerischen Arbeiten – so referiert die Schau auf die verschiedenen Beteiligten und deren unterschiedliche Forschungszugänge. Die Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm.

Die Ausstellung enthält künstlerische Arbeiten und Beiträge von:

Filipa César, Madhusree Dutta & Ines Schaber, Martin Ebner, ENTUZIAZM, Stephan Geene, Angela Melitopoulos, Sabine Nessel und Studierenden der FU Berlin, Johannes Paul Raether, Susanne Sachsse, Studierenden der Klasse Hito Steyerl (UdK), Marc Siegel, Nicole Wolf & Nanna Heidenreich mit Deepa Dhanraj, Ala Younis, Florian Zeyfang.

Mit dem Festival Living Archive feiert das Arsenal – Institut für Film und Videokunst sein 50. Jubiläum. Über den gesamten Monat hinweg werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts die Ergebnisse ihrer zweijährigen Arbeit im Archiv und aus dem Archiv heraus präsentieren. Neben der Ausstellung in den KW gibt es Buch- und DVD-Präsentationen, Filmprogramme, Performances, Kompositionen sowie Vorträge und Diskussionen, die zu einer lebendigen wie kritischen Lektüre der Filmgeschichte einladen.

Living ArchiveArchivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Das Stipendiatenprogramm des Projekts Living Archive wird gefördert durch das Goethe-Institut.