Podcast:
Lose Enden in Archiven.
Archive für zeitgenössische Kunst

 

Mit Brigitta Coers und Anna Schäffler

 

Lose Enden in Archiven ist ein vierteiliger Podcast, der einigen offenen Fragen zu Archivpraxis und Archivtheorie sowie Ausstellungs- und Institutionsgeschichte nachgeht und sie an das neue Archiv des KUNST-WERKE BERLIN e. V. anbindet.
Der Podcast ist konzipiert und moderiert von Jenny Dirksen und Lara Scherrieble.

 

 

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<p>Wolfgang Breuer,<em> Good Soup</em>, 2009, in der Ausstellung <em>Wolfgang Breuer. Organic Food Shop</em> in den KW Institute for Contemporary Art; Courtesy der Künstler, Foto: Bernd Borchardt</p>

Wolfgang Breuer, Good Soup, 2009, in der Ausstellung Wolfgang Breuer. Organic Food Shop in den KW Institute for Contemporary Art; Courtesy der Künstler, Foto: Bernd Borchardt

 

Zeitgenössische Kunst sprengt in vieler Hinsicht traditionelle Praktiken des Archivierens – insbesondere zu beobachten bei prozessorientierten oder kollektiv entstandenen Formaten. Archive, die sich mit zeitgenössischer Kunst und ihren Ausstellungszusammenhängen befassen, müssen sich diesen spezifischen Anforderungen stellen. Gleichzeitig zeichnet sich auch in der Archivpraxis ein Wandel im Selbstverständnis ab, das das zukünftige archivarische Material bereits im Moment seiner Entstehung begleitet. Wir besprechen nicht nur diese aktuellen Herausforderungen von Archiven zeitgenössischer Kunst, sondern auch, wie sich Archive und um die Dokumentation ihres Schaffens bemühte Akteur*innen sich in ihrer Arbeit miteinander vernetzen können.

 

Brigitta Coers ist seit Oktober 2020 Direktorin des documenta archivs der documenta und Museum Fridericianum GmbH in Kassel nach vorherigen Stationen u.a. im FID Kunst und Fotografie an der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden und dem Landesarchiv Baden-Württemberg. Als Kunsthistorikerin legte sie bereits früh ihren Schwerpunkt auf archiv- und informationswissenschaftliche Fragen sowie Künstler*innennachlässe.

 

Anna Schäffler ist Kunsthistorikerin und Kuratorin und lebt in Berlin. Ein Fokus ihrer Forschung an der Schnittstelle von Theorie und Praxis ist der Erhalt zeitgenössischer Kunst und Kulturgüter. In diesem Zusammenhang veröffentlichte sie zuletzt “Die Kunst der Erhaltung” (München 2021) und ko-kuratiert die Veranstaltungsreihe “Networks of Care” in der nGbK Berlin.

 

Produktion: Franz Schütte, Nadel Eins Studio Berlin

Klangaufnahme: Large Dark Wind Chime von Klaus Weber, installiert im Hof der KW

Sprecher*in: Mareike Hein