Weekend #10

 

13. Mai 17, 19 Uhr

Studio

Tickets: 5 €

Tickets können an der Kasse der KW und im Webshop gekauft werden.

 

Veranstaltungshinweis: Weekend #10: Paul Abbott, Will Holder, Cara Tolmie und Seymour Wright wurde auf den 30. September 2017 verlegt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Will Holder …for single mothers*

 

Simon Amstells “Do Nothing”, mündlich herausgegeben, ein gedrucktes Exemplar von Eileen Myles’ “Painted Clear, Painted Black” reproduziert von Will Holder …for single mothers*

 

*Ein bärtiger, weißer, heterosexueller Brite nimmt sich heraus, ein Gefühl der Menschlichkeit darzustellen, das üblicherweise von Frauen und Homosexuellen zum Ausdruck gebracht wird. (seit 2007)

 

 

Will Holder produziert gemeinsam mit KünstlerInnen und MusikerInnen sowohl mündliche als auch gedruckte Publikationen. Er beschäftigt sich mit Konversation als Modell und Instrument, um eine Reihe von flexiblen Publikationsbedingungen herzustellen. Dabei werden die Rollen von AuftraggeberInnen, AutorInnen, HerausgeberInnen, DruckerInnen, TypographInnen und Themen, – anders als bei vorab zugewiesenen oder determinierten Positionen – improvisiert und geteilt. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf der oralen Produktion von Wert und Bedeutung rund um kulturelle Objekte sowie darauf, wie unmittelbar zusätzliche, informative Qualitäten analysiert, dokumentiert und bewertet werden könnten.

 

Holder wohnt und arbeitet derzeit in den KW und ist Redakteur von F.R.DAVID, einer von 2007 bis 2016 vom de Appel art centre in Amsterdam herausgegebenen Zeitschrift mit Schwerpunkt auf der Rolle des Lesens und Schreibens in der bildenden Kunst (seit 2017 mit den KW herausgegeben). Am Institute of Contemporary Arts, London, kuratierte Holder 2009 gemeinsam mit Richard Birkett TalkShow, eine Ausstellung und Veranstaltungsreihe zu Themen von Rede und Verantwortung. Zusammen mit Alex Waterman hat Holder 2014 But Is It Edible?, The music of Robert Ashley, for two or more voices herausgegeben und gesetzt. 2015 wurde Holder mit dem Paul Hamlyn Foundation Award for Artists ausgezeichnet und gründete daraus mit Emmie McLuskey uh books, Glasgow.

 

Weekend #10: Will Holder …for single mothers ist Teil des Projekts Prospectus: A Year with Will Holder.

 

<p>John Cages “On Indeterminacy” gelesen von Will Holder als Begleitung von Manon De Boers “Attica”, Eröffnung von Jan Mots “Oral Culture” Serie, 2008</p>

John Cages “On Indeterminacy” gelesen von Will Holder als Begleitung von Manon De Boers “Attica”, Eröffnung von Jan Mots “Oral Culture” Serie, 2008