Die hergestellte Welt

 

Wie aus Wegwerfprodukten ein gemeinschaftliches Kunstwerk wird

 

 

<p>Mitte: Hassan Sharif, <em>Slippers and Wire</em>, 2009. Installationsansicht <em>Hassan Sharif: I Am The Single Work Artist</em>, Sharjah Art Foundation, 2017/2018. Courtesy of Hassan Sharif Estate, Foto: Sharjah Art Foundation</p>

Mitte: Hassan Sharif, Slippers and Wire, 2009. Installationsansicht Hassan Sharif: I Am The Single Work Artist, Sharjah Art Foundation, 2017/2018. Courtesy of Hassan Sharif Estate, Foto: Sharjah Art Foundation

 

Wie werden Turnschuhe, Kopfhörer oder Make-Up hergestellt? Wo kommen all die Alltagsobjekte her? Und was bedeutet es für eine moderne Gesellschaft, massenhaft Produkte herzustellen, zu konsumieren und wieder zu entsorgen?

 

Für den aus Dubai stammenden Künstler Hassan Sharif bedeutete ein Kunstwerk zu fertigen, etwas aus etwas anderem herauszutrennen und es in einem neuen Kontext zusammenzustellen. In seiner künstlerischen Praxis thematisierte er so die endlose Wiederholung globalisierter Produktions- und Konsumketten.

 

In dem Workshop erhalten die Teilnehmer*innen einen Einblick in das Werk Hassan Sharifs und diskutieren gemeinsam über drängende Umweltfragen, eigenes Konsumverhalten und Nachhaltigkeit. Mittels kleiner Stoff-, Plastik- und Papierreste werden einfache künstlerische Objekte hergestellt und in einer kollektiven Collage zusammengeführt.

 

Buchbarer Workshop für Schulklassen, private Gruppen, Kindergeburtstage

für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren

Dauer: 120 Minuten / 100 €

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, weitere Sprachen auf Anfrage

Fächer: Deutsch, Bildende Kunst, Englisch, Ethik, Geschichte, Gesellschafts-, Politik- und Sozialwissenschaften, Philosophie

Gruppengröße: max. 25 Personen bzw. Klassenstärke

 

Lehrer*innenfortbildung 

11. März 20, 16 Uhr

Vorherige Anmeldung erwünscht über Museumsdienst Berlin: museumsdienst@kulturprojekte.berlin

 

Weitere Information und Buchung

Museumsdienst Berlin

+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)

museumsdienst@kulturprojekte.berlin

 

 

 

Hinter weißen Wänden

 

Eine kreative Spurensuche entlang der KW

 

<p>Innenhof der KW Institute for Contemporary Art (vor der Renovierung), Foto: Uwe Walter, 1997</p>

Innenhof der KW Institute for Contemporary Art (vor der Renovierung), Foto: Uwe Walter, 1997

 

Wer oder was sind die KW? Nur ein altes Gebäude? Eine (Traum-)Fabrik? Ein gemütlicher Garten zum Chillen? Welche Spuren der Zeit finden wir und warum sind sie hier? Wo versteckt sich die Geschichte hinter der Architektur? Was siehst du (nicht)? Siehst du dich? 

 

In diesem Workshop erkunden wir gemeinsam mit spielerisch-kreativen und interaktiven Übungen, wie sich über die letzten Jahrhunderte Menschen, Krisen, Umbrüche und Ideen in das Gebäude der KW und die Nachbarschaft des Scheunenviertels eingeschrieben haben. Anhand einer gemeinsamen Spurensuche können die Teilnehmenden sich selbst, ihre eigenen Geschichten und das, was sie umgibt, mit der Geschichte des Ortes in einen widerständigen Austausch bringen. 

 

Ziel des Workshops ist, Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters die Institution und die Geschichte des Hauses vorzustellen und durch spielerische Übungen sowie Gruppenarbeit einen individuellen Zugang zu ermöglichen.

 

Buchbarer Workshop für Schulklassen, private Gruppen, Kindergeburtstage

für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren

Dauer: 120 Minuten / 100 €

Sprachen: Deutsch, Englisch, Hebräisch

Fächer: Deutsch, Bildende Kunst, Englisch, Ethik, Geschichte, Gesellschafts-, Politik- und Sozialwissenschaften

Gruppengröße: max. 25 Personen bzw. Klassenstärke

 

Weitere Information und Buchung

Museumsdienst Berlin

+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)

museumsdienst@kulturprojekte.berlin