Jahresprogramm 2021

 

Innenhof der Kunst-Werke Berlin, 1991. Foto: Uwe Walter

Amelie von Wulffen

 

Kuratorin: Anna Gritz
Assistenzkuratorin: Kathrin Bentele
17. März – 24. Mai 2021

 

Die Berliner Künstlerin Amelie von Wulffen hat sich schon lange international als eine der wichtigsten deutschen Maler*innen etabliert. Seit den 1990er Jahren hat von Wulffen ein komplexes und eigenwilliges Werk entwickelt, das Fragen nach den historischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen von Malerei aufwirft und dabei in einem hohen Maße selbstreflexiv vorgeht. Dies erstreckt sich auch auf die Figur der Künstlerin selbst, die immer wieder in unterschiedlicher Gestalt in ihren Arbeiten auftaucht und dabei oft ihre persönliche Familienchronik mit nationaler Geschichte und existentiellen Fragen nach einem kulturellen und spezifisch deutschen Erbe verbindet. Die Ausstellung in den KW stellt die erste institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin in Berlin dar und präsentiert neben einer Auswahl bereits existierender Arbeiten eine umfassende Gruppe an Neuproduktionen.

Leonilson
Drawn 1975–1993

 

Kurator: Krist Gruijthuijsen
Assistenzkurator: Léon Kruijswijk
17. März – 24. Mai 2021

 

Der verstorbene brasilianische Künstler Leonilson genießt hohes Ansehen in seiner Heimat. Anerkennung findet dabei vor allem die poetische Kraft seines Werkes in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Nach dem Ende der brasilianischen Militärdiktatur führte die neu gewonnene Freiheit zur Wiederentdeckung einer „Freude am Malen“ – eine Bewegung, in der die Paradigmen der Konzeptkunst der 1970er Jahre abgelehnt wurden. Leonilsons Werk ist vornehmlich geprägt durch die Hinwendung zur Subjektivität. Die KW präsentieren die erste Retrospektive des Künstlers in Europa und bieten damit einen Überblick über sein gesamtes künstlerisches Schaffen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von über 250 Arbeiten mannigfaltiger Medien und Stile, von frühen Malereien bis hin zu den introspektiven Stickereien, denen er sich in den letzten Jahren seines Lebens zuwandte.

KW Digital:
The Last Museum

 

Künstler*innen: Nicole Foreshew, Juliana Cerqueira Leite, Jakrawal Nilthamrong, Zohra Opoko, Charles Stankievech
Kurator: Nadim Samman
30. April – 6. Juni 2021

 

Mit The Last Museum wird eine Gruppenausstellung präsentiert, die sich gleichzeitig über fünf Kontinente und den virtuellen Raum hinweg entfaltet. Das experimentelle Format vereint Offline- und Online-Szenarien und untersucht Spannungen zwischen der universalisierenden Sphäre des Digitalen und örtlichen Gegebenheiten. Die eigens für die Ausstellung konzipierten Arbeiten beschäftigen sich mit Dramatiken des Orts (oder Website )spezifischen und der Poetik der Infrastruktur. The Last Museum wird über kw berlin.de und als „Pop-Up-Ausstellung“ auf den Webseiten von ausgewählten Partnerinstitutionen zugänglich sein.

30 Jahre KW

 

Januar – Dezember 2021: Auftragsarbeiten von Susan Philipsz, Katharina Sieverding, Sissel Tolaas
Juni und Dezember 2021: Auktion
September 2021: Festwochenende mit Performances und Veranstaltungen rund um die KW

Michael Stevenson
Disproof Does Not Equal Disbelief

 

3. Juli – 19. September 2021
Kuratorin: Anna Gritz
Assistenzkurator: Léon Kruijswijk

 

Die Ausstellung Disproof Does Not Equal Disbelief des in Berlin lebenden Künstlers Michael Stevenson (*1964, NZ) präsentiert einen unkonventionellen Rückblick auf die künstlerische Praxis Stevensons der vergangenen 35 Jahre. Seit den 1980er Jahren hat Stevenson eine künstlerische Sprache entwickelt, die an der Schnittstelle von Ökonomie, Technologie, Bildung und Glauben operiert und die infrastrukturellen Systeme, die diese Disziplinen bedingen, sowie deren Verschränkung untersucht. Die Ausstellung markiert Stevensons erste institutionelle Einzelpräsentation in Berlin und bietet eine fokussierte Neubetrachtung seines Werks, in der frühe Malereien mit neueren raumgreifenden Installationen in Dialog gesetzt werden.

Fragmentierung wird zur standardisierten Darstellungsweise für ältere Werkgruppen, im Stile der Boneyards der Industrie. Die Navigation durch die Ausstellung erfolgt über die Analogie eines großen Fisches oder des Verdauungstrakts eines Wals. Die Architektur wird so zur Anatomie und damit auch der Inhalt darin, auf dem Boden, an der Wand zu Studien seiner Eingeweide. Mit seiner Ausstellung gewährt der Künstler Einblicke aus dem Bauch eines Wales in die Ursprünge unserer konstruierten Welt, um unser Bewusstsein dafür zu schärfen, dass eine Widerlegung rationaler Theorien nicht automatisch und unwiderruflich mit Unglauben gleichzusetzen ist.

 

Disproof Does Not Equal Disbelief wird in Zusammenarbeit mit dem Formerly known as Witte de With Center for Contemporary Art (Kunstinstituut Melly) in Rotterdam präsentiert, wo vom 20. September 2020 bis 14. Februar 2021 eine frühere Version der Ausstellung präsentiert wurde.

Zeros and Ones

 

Künstler*innen: Lutz Bacher, Jay Chung & Q Takeki Maeda, Hanne Darboven, Jana Euler, Jef Geys, Tishan Hsu, Ilmari Kalkkinen, Silvia Kolbowski, Pope L., Louise Lawler, Carolyn Lazard, Ghislaine Leung, Lee Lozano, Henrik Olesen, Sarah Rapson, Margaret Raspé, readymades belong to everyone®, Ketty La Rocca, Sturtevant, Otto Wagner und Martin Wong
3. Juli – 19. September 2021

 

Die Gruppenausstellung Zeros and Ones untersucht die Art und Weise, wie Künstler*innen im Rahmen der sie umgebenden institutionellen Strukturen operieren und diese hinterfragen. Ausgehend von Strategien des Scriptings, des Scorings, der Instruktion oder Anweisung verkomplizieren die ausgewählten Positionen systematisch Abläufe durch gelebte Erfahrung. Werkzeuge und Tätigkeiten werden ohne messbare Ergebnisse ausgereizt, sie werden wiederholt, aufgehoben, einer Intervention unterzogen und gleichzeitig immer wieder zu den materiellen Bedingungen ihrer Arbeit zurückgeführt. Durch subtile Umverteilungen werden Infrastruktur und Körper in gegenseitige Abhängigkeitsverhältnisse gestellt – sowohl intime als auch gewalttätige. Die künstlerischen Ansätze von Lutz Bacher, Jay Chung & Q Takeki Maeda, Hanne Darboven, Jana Euler, Jef Geys, Tishan Hsu, Ilmari Kalkkinen, Silvia Kolbowski, Louise Lawler, Lee Lozano, Sarah Rapson, Margaret Raspé, Ketty La Rocca, Otto Wagner, Martin Wong u.a. fordern geradezu dazu auf, tradierte Formeln und Hierarchien, die in der Kunst und darüber hinaus immer wieder aufs Neue reproduziert werden, sowie unsere eigene Rolle hierbei zu hinterfragen.

 

Kathrin Bentele, Anna Gritz, Ghislaine Leung

 

Die Ausstellung Zeros and Ones wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds. 

stanley brouwn

 

3. Juli – 8. August 2021

KW Digital: Open Secret


 

Mit Nora Al-Badri, Maithu Bùi, Erick Beltrán, Tara Isabella Burton, Caroline Busta, Jennifer Chan, Wendy Chun, Joshua Citarella, András Cséfalvay, Inland (Ed Davenport), Constant Dullaart, Orit Halpern, Adam Harvey, Vladan Joler, Bea Kittelmann, Kateřina Krtilová, Lauren Lee McCarthy, Lukáš Likavčan, Jen Liu, Eva und Franco Mattes, Tom McCarthy, Lisa Messeri, Ramak Molavi Vasse’i, New Models, Lisa Rave, Rachel Rossin, Konstanze Schütze, Caroline Sinders, Dirk Sorge, Charles Stankievech, und anderen, sowie der AURORA School for ARtists, dem Jugendgremium Schattenmuseum und MOTIF

16. Juli – 31. Dezember 21
Kurator*innen: Nadim Samman, Kurator Digitaler Raum, in Kollaboration mit Katja Zeidler, Leitung Bildung und Vermittlung der KW

 

Das sechsmonatige Online-Programm Open Secret untersucht die Rolle des Verborgenen in unserer scheinbar offenen Gesellschaft. Informationstechnologien sollen Unwissen und Aberglaube bekämpfen, indem sie Wissen zugänglich und die Welt verständlich machen. Bisweilen scheint es, als seien wir in ein neues dunkles Zeitalter aus Blackboxen, Projektionen und Paranoia eingetreten. Das Unsichtbare und Unzugängliche, die „Known-Unknowns“, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Solchen Verständnislücken widmet sich Open Secret in Auftragsarbeiten, einer Reihe von Essays und einem umfangreichen Vermittlungsprogramm, das die digitalen Infrastrukturen, nach denen unser gesellschaftliches Leben organisiert ist, einer kritischen Neubewertung unterzieht. Jeden Monat erscheinen auf einer eigenen Webseite neue Beiträge, die Kunst, Technologie, Politik und neue Formen des Austauschs zusammenführen.

 

Open Secret wurde entwickelt im Rahmen von dive in. Programm für digitale Interaktionen der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

BPA// Exhibition 2021

 

Künstler*innen: Kévin Blinderman, Sofia Defino Leiby, Mooni Perry, Shirin Sabahi, Jana Schulz, Joshua Schwebel, Adam Shiu-Yang Shaw, Xiaopeng Zhou
21. August – 19. September 2021
Kurator: Krist Gruijthuijsen

 

Seit 2020 existiert die Partnerschaft zwischen den KW und dem BPA// Berlin program for artists. BPA// Berlin program for artists ist ein Mentoring-Programm, das den Austausch zwischen aufstrebenden und bereits etablierten Berliner Künstler*innen fördert. Mit dem 2016 von Angela Bulloch, Simon Denny und Willem de Rooij ins Leben gerufenen Programm werden gegenseitige Atelierbesuche, öffentliche Vorträge und gemeinsame Ausstellungen organisiert. Im Sommer 2021 präsentieren die KW erstmalig die BPA// Exhibitions, eine jährliche Ausstellung, die die während des BPA//-Programms entstandenen Arbeiten der Teilnehmer*innen zeigt.

 

Die BPA// Exhibition 2021 wird ermöglicht durch die Unterstützung der LOTTO-Stiftung Berlin und der Stiftung WissensArt.

Pause: Michele Rizzo
REACHING

 

Eine Produktion der KW Institute for Contemporary Art in Zusammenarbeit mit der Julia Stoschek Collection
1.–3. Oktober 2021
Kurator: Léon Kruijswijk

 

Die KW Institute for Contemporary Art präsentieren in Zusammenarbeit mit der Julia Stoschek Collection eine Auftragsperformance von Michele Rizzo (*1984, IT). Der Choreograf und multidisziplinäre Künstler untersucht die Rave-Kultur und die Bedeutung der Momente und Räume, in denen sie greifbar wird. Ausgehend von der ekstatischen Haltung seiner Performance HIGHER xtn. (2019) weist der Ansatz des Künstlers in den liminalen Raum von REACHING, durch eine gleichsam bedächtig voranschreitende Choreografie, die mit einem Sound Score des Komponisten Billy Bultheel (*1987, BE) unterlegt ist.

 

Der Künstler untersucht und umfasst dabei mehrere Ebenen, die einer Reise von Einklang und Transzendenz innewohnen und die sich zwischen und unter den sich bewegenden Körpern formiert. REACHING offenbart einen Raum, der sich hinter den hier vorherrschenden Emotionen Ekstase, Euphorie und Beschleunigung verbirgt; Anspielungen auf das Begehren und den heimlichen Willen jedes Einzelnen werden enthüllt und entwickeln sich zu einer introspektiven und zugleich mitreißenden Choreografie von Reibung und Koaleszenz.

Renée Green
Inevitable Distances

 

23. Oktober 2021 – 9. Januar 2022
Kurator*in: Mason Leaver-Yap
Assistenzkuratorin: Kathrin Bentele

 

Seit den späten 1980er Jahren imaginiert und erweitert Renée Greens facettenreiche Praxis Wege, auf denen Kunst sichtbar wird und latente Geschichtserzählungen, kollektive Erinnerung und Kreisläufe kulturellen Austauschs Gestalt annehmen. Greens Texte, Installationen, Filme, Arbeiten in digitalen Medien und Soundarbeiten verfolgen und befragen bis heute die Macht von Kulturinstitutionen und deren Verhältnis zu Sprache, Wissen und Selbstkonstitution, während sie zugleich auf alternative Formen von Sein und Werden verweisen. Greens Arbeiten erlangten erstmals im Rahmen sozialer und politischer Diskurse der Amerikas – der Vereinigten Staaten, Zentral- und Südamerikas und der Karibik – Bekanntheit. Ihre Praxis untersucht die Verbreitung und Vermittlung von Kunst und Ideen sowie deren Verflechtung mit Migrationsgeschichten, den Folgen von Vertreibung und daraus entstandenen ästhetischen Formen und Poetiken.

 

In einer der umfassendsten Ausstellungen Greens seit 2010 stellt Inevitable Distances neuere Produktionen der Künstlerin einigen ihrer ältesten und bisher kaum gezeigten Arbeiten gegenüber. Mit dieser Präsentation werden zahlreiche Begegnungen auf dem Lebensweg der Künstlerin nachgezeichnet und ihr künstlerisches Schaffen in eine spekulative und mitunter fiktionale Konstellation überführt.

 

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Understudies:
I, Myself Will Exhibit Nothing

 

Künstler*innen: Latifa al-Zayyat, Geta Brătescu, Moyra Davey, Haris Epaminonda & Daniel Gustav Cramer, Iman Issa, Olaf Nicolai, Sergei Parajanov, Mohammad Rabie, Walid Raad, Valeska Soares sowie eine Leihgabe des Museum Rietberg: Kunst der Welt in Zürich
23. Oktober 2021 – 9. Januar 2022
Kuratiert von Iman Issa
Assistenzkurator: Léon Kruijswijk

 

Die Ausstellung Understudies: I, Myself Will Exhibit Nothing wird von der Künstlerin Iman Issa (*1979, EG) kuratiert, deren eigene Arbeit sich oft in Form von Displays mit mehreren Elementen, bei denen Text eine zentrale Rolle spielt, manifestiert. Understudies: I, Myself Will Exhibit Nothing gibt Issa erstmals die Gelegenheit, ihre Arbeitsweise im Rahmen einer Gruppenausstellung zu reflektieren, wobei die Ausstellung Arbeiten von Künstler*innen, Autor*innen und Filmemacher*innen vereint, die in ihrer jeweiligen Praxis ganz eigene Parameter und Universen entwerfen. Viele der hier von Issa ausgewählten Arbeiten befassen sich mit Illustration, Porträt und Autonarration.

 

Fortlaufend

The School of Casablanca

 

Artist-in-Residence: Céline Condorelli, Fatima-Zahra Lakrissa, Marion von Osten, Manuel Raeder, Bik Van der Pol, Abdeslam Ziou Ziou
2020 – 2022
Kurator*innen: Krist Gruijthuijsen, Hoor Al Qasimi, Salma Lahlou, Inka Gressel, Alya Sebti

 

Von 2020 – 2022 haben die KW Institute for Contemporary Art und die Sharjah Art Foundation in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Marokko und ThinkArt ein gemeinsames Projekt zur School of Casablanca ins Leben gerufen – eine Schule, die in den 1960er Jahren in Marokko innovative Vermittlungs- und Ausstellungsstrategien entwickelte.
In Anlehnung an das Bauhaus-Manifest dachten die Vertreter*innen der School of Casablanca das Verhältnis von Kunst, Kunsthandwerk, Design und Architektur in einem lokalen Bezugsrahmen neu. Das gemeinsame Projekt greift diesen Ansatz nach dem hundertjährigen Jubiläum der Bauhaus-Gründung auf, um das Erbe der School of Casablanca für zeitgenössische Diskurse fruchtbar zu machen. Damit soll über lokale Zusammenhänge hinaus eine kritische Auseinandersetzung mit den Traditionen westlicher Methodologie und einer damit verbundenen Selbstverortung angestoßen werden.

 

Einen wesentlichen Bestandteil des Projekts bildet ein Residency-Programm in Casablanca, in dessen Rahmen die Residents forschen, neue Arbeiten entwickeln und ein öffentliches Programm um ihre Forschung herum etablieren.

Metabolic Museum-University (MM-U)

 

Teilnehmer*innen: BLESS, Matthias Bruhn, Iman Issa, Augustin Maurs, Tom McCarthy, Henrike Naumann, Azu Nwagbogu, Margareta von Oswald, Manuel Raeder, El Hadj Abdoulaye Sène, Krista Belle Stewart, Luke Willis Thompson
2020 – 2023
Kuratorin: Dr. Clémentine Deliss
Recherche und kuratorische Koordination: Dr. Margareta von Oswald
Kuratorische Assistenz: Sarah Wessel

 

Im Rahmen der Metabolic Museum-University (MM-U) untersucht die assoziierte Kuratorin der KW Clémentine Deliss gemeinsam mit einer Gruppe von Kolleg*innen das konzeptionelle Potenzial und die Politik des Sammelns in Berlin. 2021 wird der Kolleg*innenkreis der MM-U eine erweiterte Technik der Interpretation und Aufarbeitung fortsetzen, die auf der transdisziplinären und visuellen Analyse unterschiedlicher privater und öffentlicher Sammlungen in Berlin basiert. Assemblagen aus historischen und zeitgenössischen Kunstwerken, Artefakten, Dokumenten, Aufnahmen und Ephemera sollen eine Reihe von experimentellen „Debating Chambers“ beleben, die in den KW und anderen Orten in Berlin geplant sind. Im weiteren Verlauf wird die Metabolic Museum-University um „Companions“ erweitert, eine assoziierte Gruppe junger Forscher*innen, die eng mit der MM-U zusammenarbeiten und die Bestände der Berliner Kiezmuseen und Universitätssammlungen erforschen. Der generative Prozess der MM-U und die Ergebnisse ihrer Recherchen sollen 2023 in einer Publikation und einer umfassenden Ausstellung in den KW präsentiert werden.

Pressekontakt

 

Natanja von Stosch
Tel. +49 30 243459 41
press@kw-berlin.de

 

KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69
10117 Berlin
www.kw-berlin.de

 

 

Das Programm der KW Institute for Contemporary Art wird ermöglicht durch die Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

Die Ausstellungen und Projekte des Jahresprogramms 2021 entstehen in Zusammenarbeit mit und/oder durch Unterstützung von:

 

 

 

 

Titel- und Laufzeitenänderungen vorbehalten.

 

Zu Ihrem und unserem Schutz bitten wir Sie, sich vor jedem Ausstellungsbesuch über die aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 zu informieren.

 

Stand: 28. Juli 2021