Podcast:
Lose Enden in Archiven.
Ausstellungshistoriografie

 

Mit Felix Vogel

 

Online ab Mai 22

 

Lose Enden in Archiven ist ein vierteiliger Podcast, der einigen offenen Fragen zu Archivpraxis und Archivtheorie sowie Ausstellungs- und Institutionsgeschichte nachgeht und sie an das neue Archiv des KUNST-WERKE BERLIN e. V. anbindet.
Der Podcast ist konzipiert und moderiert von Jenny Dirksen und Lara Scherrieble.

 

<p>Installationsansichten der Ausstellung <em>Cyprien Gaillard. The Recovery of Discovery</em> in den KW Institute for Contemporary Art, 2011; Courtesy der Künstler, Foto: Uwe Walter</p>

Installationsansichten der Ausstellung Cyprien Gaillard. The Recovery of Discovery in den KW Institute for Contemporary Art, 2011; Courtesy der Künstler, Foto: Uwe Walter

 

Die Ausstellung als Medium, das eine eigene Geschichtsschreibung erfordert, ist erst in den vergangenen zwei Jahrzehnten in den Fokus des Interesses der curatorial studies, aber auch der Kunstgeschichte gerückt. Vor dem Hintergrund der KW und der Berlin Biennale als stark von dem kuratorischen Ansatz ihrer jeweiligen künstlerischen Leiter*innen geprägten Institutionen sprechen wir mit Felix Vogel über die Rolle “des Kuratorischen” in der Ausstellungshistoriografie, den sich herausbildenden Kanon der Ausstellungsgeschichte und die Rolle von Archiven in diesem Kanonisierungsprozess ebenso wie die Notwendigkeit einer Theorie der Ausstellung.

 

Felix Vogel ist Professor für Kunst und Wissen an der Universität Kassel, mit einer Zweitmitgliedschaft an der Kunsthochschule Kassel und dem documenta Institut. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Kunst-, Architektur- und Wissensgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, der Conceptual Art und der Theorie und Geschichte der Ausstellung und des Ausstellens.