The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue
14. September 19 – 5. Januar 20

 

Alexandra Bircken, Rachal Bradley, Sara Deraedt, Gaylen Gerber, Frieda Toranzo Jaeger, Konrad Klapheck, Ghislaine Leung, Hans-Christian Lotz, Senga Nengudi, Ana Pellicer, Christina Ramberg, Richard Rezac, Diane Simpson, Terre Thaemlitz, Kathleen White

 

Eröffnung: 13. September 19, 19 Uhr

 

<p>Christina Ramberg, <em>Tight Hipped</em>, 1974, Copyright the Estate of Christina Ramberg, Courtesy Sammlung Madison Museum of Contemporary Art, The Bill McClain Collection of Chicago Imagism.</p>

Christina Ramberg, Tight Hipped, 1974, Copyright the Estate of Christina Ramberg, Courtesy Sammlung Madison Museum of Contemporary Art, The Bill McClain Collection of Chicago Imagism.

 

„Eine unförmige Gestalt in eine saubere, glatte Linie einfassen, bändigen, umformen, verletzen, zusammenpressen, einschnüren, verwandeln“, so beschrieb die US-amerikanische Malerin Christina Ramberg (1946–1995) einmal die Zeichnungen von Korsetts in ihren Skizzenbüchern. Ramberg war eine der faszinierendsten Künstler*innen, die aus der Generation der Chicago Imagists hervorgegangen war und einen bemerkenswerten Komplex an bizarren, formal eleganten, erotisch düsteren Gemälden hinterließ. Unter dem Einfluss des Surrealismus verströmen ihre scharf abgegrenzten und in eigentümlichen Variationen von in Korsetts, Bandagen und Stoffen eingeschnürten verstümmelten Torsi eine verunsichernde Ruhe, begleitet von einem widersprüchlichen Verlangen. Rambergs Auffassung vom Körper als Ort, der tiefgreifend mit seiner Umgebung verflochten und von Korsetts, Frisuren und Verhaltenskonventionen geformt ist, ist zentral für die Ausstellung in den KW Institute for Contemporary Art, die, basierend auf Rambergs Herangehensweise, eine Analyse des Verhaltens durch die Strukturen heraufbeschwört, die unsere Existenz von innen und außen organisieren. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Auswahl von Rambergs Malereien und Zeichnungen, die um Positionen von Alexandra Bircken, Rachal Bradley, Sara Deraedt, Gaylen Gerber, Frieda Toranzo Jaeger, Konrad Klapheck, Ghislaine Leung, Hans-Christian Lotz, Senga Nengudi, Ana Pellicer, Richard Rezac, Diane Simpson, Terre Thaemlitz und Kathleen White ergänzt werden. Die für die Ausstellung ausgewählten Arbeiten greifen Rambergs Ansatz auf, das Verständnis für die uns umgebenden Elemente zu schärfen, die sich auf unser Verhalten, unseren Ausdruck und unsere Körpersprache auswirken und diese maßgeblich bedingen.

 

Anlässlich der Ausstellung wird eine umfangreiche Publikation erscheinen, die neue Essays von Kunsthistoriker*innen und -theoretiker*innen wie Anna Gritz, Dr. Larne Abse Gogarty und Judith Russi Kirshner mit experimentell–fiktionalen Texten von Dodie Bellamy und Jen George zusammenbringt. Ein umfangreicher Teil der Publikation wird Reprints aus Rambergs einzigartiger Diasammlung beinhalten.

 

Kuratorin: Anna Gritz

Assistenzkurator*innen: Kathrin Bentele, Léon Kruijswijk

 

<p>Die Ausstellung <em>The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue</em> wird produziert von den KW Institute for Contemporary Art in Zusammenarbeit mit 49 Nord 6 Est – Frac Lorraine, Metz (FR) und dem BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (GB), wo sie 2020 gezeigt wird.</p>

 

Die Ausstellung The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue wird produziert von den KW Institute for Contemporary Art in Zusammenarbeit mit 49 Nord 6 Est – Frac Lorraine, Metz (FR) und dem BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (GB), wo sie 2020 gezeigt wird.

 

<p>Die Eröffnung findet im Rahmen der <a href="http://www.berlinartweek.de/de/berlin-art-week/">Berlin Art Week 2019</a> statt.</p>
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Die Eröffnung findet im Rahmen der Berlin Art Week 2019 statt.

 

 

<p>Die Ausstellung <em>The Making of Husbands: Christina Ramberg</em> <em>in Dialogue</em> wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds und die Terra Foundation for American Art.</p>

 

Die Ausstellung The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds und die Terra Foundation for American Art.