The Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue
14. September 19 – 5. Januar 20

 

Alexandra Bircken, Sara Deraedt, Gaylen Gerber, Frieda Toranzo Jaeger, Konrad Klapheck, Ghislaine Leung, Hans Christian Lotz, Senga Nengudi, Ana Pellicer, Christina Ramberg, Richard Rezac, Diane Simpson, Terre Thaemlitz, Kathleen White

 

Eröffnung: 13. September 2019, 19 Uhr

 

<p>Christina Ramberg, <i>Strung (for Bombois)</i>, 1975, Copyright the Estate of Christina Ramberg, Courtesy Sammlung Gladys Nilsson und Jim Nutt</p>

Christina Ramberg, Strung (for Bombois), 1975, Copyright the Estate of Christina Ramberg, Courtesy Sammlung Gladys Nilsson und Jim Nutt

 

„Eine unförmige Gestalt in eine saubere, glatte Linie einfassen, bändigen, umformen, verletzen, zusammenpressen, einschnüren, verwandeln“, so beschrieb die US-amerikanische Malerin Christina Ramberg (1946–1995) einmal die Zeichnungen von Korsetts in ihren Skizzenbüchern. Ramberg war eine der faszinierendsten Künstler*innen, die aus der Generation der Chicago Imagists hervorgegangen war und einen bemerkenswerten Komplex an bizarren, formal eleganten, erotisch düsteren Gemälden hinterließ. Unter dem Einfluss des Surrealismus verströmen ihre scharf abgegrenzten und in eigentümlichen Variationen von in Korsetts, Bandagen und Stoffen eingeschnürten verstümmelten Torsi eine verunsichernde Ruhe, begleitet von einem widersprüchlichen Verlangen. Rambergs Auffassung vom Körper als Ort, der tiefgreifend mit seiner Umgebung verflochten und von Korsetts, Frisuren und Verhaltenskonventionen geformt ist, ist zentral für die Ausstellung in den KW Institute for Contemporary Art, die, basierend auf Rambergs Herangehensweise, eine Analyse des Verhaltens durch die Strukturen heraufbeschwört, die unsere Existenz von innen und außen organisieren. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Auswahl von Rambergs Malereien und Zeichnungen, die um Positionen von Alexandra Bircken, Sara Deraedt, Gaylen Gerber, Frieda Toranzo Jaeger, Konrad Klapheck, Ghislaine Leung, Hans Christian Lotz, Senga Nengudi, Ana Pellicer, Richard Rezac, Diane Simpson, Terre Thaemlitz und Kathleen White ergänzt wird. Die für die Ausstellung ausgewählten Arbeiten greifen Rambergs Ansatz auf, das Verständnis für die uns umgebenden Elemente zu schärfen, die sich auf unser Verhalten, unseren Ausdruck und unsere Körpersprache auswirken und diese maßgeblich bedingen.

 

Anlässlich der Ausstellung wird eine umfangreiche Publikation erscheinen, die neue Essays von Kunsthistoriker*innen und -theoretiker*innen wie Anna Gritz, Dr. Larne Abse Gogarty und Judith Russi Kirshner mit experimentell–fiktionalen Texten von Dodie Bellamy und Jen George zusammenbringt. Ein umfangreicher Teil der Publikation wird Reprints aus Rambergs einzigartiger Diasammlung beinhalten.

 

Kuratorin: Anna Gritz

Assistenzkurator*innen: Kathrin Bentele, Léon Kruijswijk

 

 

 

<p>Die Ausstellung eröffnet im Rahmen der <a href="http://www.berlinartweek.de/de/berlin-art-week/">Berlin Art Week 2019</a>.</p>
<p> </p>

 

Die Ausstellung eröffnet im Rahmen der Berlin Art Week 2019.

 

 

<p>Die Ausstellung<em>The Making of Husbands: Christina Ramberg</em> <em>in Dialogue</em> wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds und Terra Foundation for American Art.</p>

 

Die AusstellungThe Making of Husbands: Christina Ramberg in Dialogue wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds und Terra Foundation for American Art.